Deutsches Team aus Haiti wohlbehalten wieder zu Hause

"Die Dimensionen der Zerstörung sind unvorstellbar"

22.01.2010

Glücklich zu Hause (v.l.n.r.):
Prof. Dr. Klaus Runggaldier,
Dr. Ralf Siepe und
Dr. Andreas Mennewisch

Am 22. Januar sollten sie um 14.25 Uhr in Düsseldorf ankommen, aber die Maschine kann in Paris nicht starten. Das kennen wir schon vom Hinflug. Da hat es mit Paris auch nicht geklappt. Aber dann startet die Ersatzmaschine mit nicht allzu viel Verspätung, und gegen 15.30 Uhr öffnet sich am Flughafen die Doppeltür zum Gepäckbereich.

Gleich sind Prof. Dr. Klaus Runggaldier, Dr. Andreas Mennewisch und Dr. Ralf Siepe von einer Schar Journalisten umringt. Die Strapazen haben sich in ihre Gesichter gekerbt, die Erschöpfung ist ihnen anzusehen. Aber mit Geduld und Ruhe berichten sie von ihrer Woche in Haiti nach dem Erdbeben: "Die Dimensionen der Zerstörung sind unvorstellbar", sagt Runggaldier, "man weiß teilweise gar nicht, wo man anfangen soll". Aber auch: "Wir haben Weichen gestellt für eine langfristige Aufbauarbeit."

Was nimmt er mit, wenn er jetzt wieder in den deutschen Alltag geht, wird der Rettungsdienstleiter des Malteser Hilfsdienstes gefragt. "Wir nehmen ganz viel Motivation mit", sagt Runggaldier, "und die Erfahrung, dass Menschen fähig sind, auch in einer solchen Situation den Lebensmut nicht zu verlieren." Die drei sind glücklich, wieder zu Hause zu sein.

Die Rückkehr in den Medien:
- dpa
- Ibbenbührener Volkszeitung
- wdr

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