Unsere Hilfe in Haiti - eine Chronologie

Leogane

  • Verladen einer EADS-Rettungsstation mit Kran der kanadischen Armee am 6. Februar; 7. Februar 23:20 Uhr (local time) Inbetriebnahme des Container mit der EADS-Rettungsstation. Generator [für Trinkwasser] platziert und ebenfalls in Betrieb.

  • Jeden Morgen um 8 Uhr Öffnung der „Ambulanz“. Ärzte sehen in den Krankenzelten nach den stationären Patienten mit den verschiedensten Krankheiten. Menschen, die Verletzungen aus dem Erdbeben haben, werden seltener.

  • Dank guter Zusammenarbeit Überweisungen von Verletzten, die geröntgt oder operiert werden müssen, in ein Feldkrankenhaus der Kanadischen Armee, bei Problemgeburten zu „Ärzte ohne Grenzen“.

  • Am 29. Januar übernehmen die Malteser von ihren argentinischen Partnern die Leitung des Gesundheitspostens in Leogane, wo bereits in den vergangenen Wochen mehr als 2.000 Patienten behandelt wurden.

  • Ein derzeit achtköpfiges medizinisches Team mit deutschen und aus Haiti stammenden Ärzten und Krankenschwestern sowie einer Hebamme und einem Rettungsassistenten ist für eine breite basismedizinische Versorgung im Camp und in der Umgebung zuständig.

  • Das Team wird auch dringend benötigte Impfkampagnen unterstützen (bisher vereinzelte Fälle von Tetanus sowie Verdacht auf Masern, der sich allerdings bisher noch nicht bestätigt hat).

  • Die Malteser bringen mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen in die Krisenregion, um die Wasser- und Abwasserversorgung zu verbessern und den Ausbruch von Epidemien zu verhindern. (gewährleistet täglich Versorgung von rund 8.000 Menschen mit ausreichend Trink- und Nutzwasser).

  • Dringender Bedarf an Latrinen für die Patienten sowie an Transportmitteln. Partnerorganisation im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“, Arche Nova, baut für Patienten im Camp behelfsmäßige Latrinen.

  • Mehreren Babys haben die Malteser in Leogane bereits auf die Welt geholfen: Hoffnung in einer zerstörten Welt!

  • Zwei Emergency Health Kits nach Standard der Weltgesundheitsorganisation werden von dem leitenden Logistiker Cesar Russo aus Belgien nach Port-au-Prince geliefert. Die Medikamentensets werden am 22.Januar in einem Konvoi nach Leogane gebracht. Sie enthalten Antibiotika, Medikamente und Verbandsmaterial für die medizinische Not- und Grundversorgung von 20 000 Menschen in Leogane in einem Zeitraum von drei Monaten.

  • Am 22. Januar bricht das Team nach Leogane auf, das nahe am Epizentrum des Erdbebens liegt. 90 Prozent der Stadt sind zerstört. In Leogane nimmt das Team die Arbeit in einem bereits errichteten argentinischen Lager auf, leistet Erste Hilfe für Verletzte, versorgt Infektionen und richtete eine Entbindungsstation ein. 


Port-au-Prince

  • Zusammenarbeit mit OCHA, dem Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen, um den Bedarf an medizinischer Hilfe festzustellen

  • Teilnahme an Koordinationstreffen der Vereinten Nationen

  • Teilnahme an Lageerkundungen der Vereinten Nationen an mehreren Krankenhäusern in Port-au-Prince

  • Ab 17. Januar leistet das Team Erste Hilfe und medizinische Versorgung der verletzten Überlebenden des Erdbebens im teilweise zerstörten Krankenhaus "Francois de Sales".

  • Start einer Zusammenarbeit mit COTEDO (Comision de Trabajo Ecumenico Domenicano), einer Nichtregierungsorganisation aus der Dominikanischen Republik, die in Haiti arbeitet, zur Verteilung von Nahrungsmitteln und Medikamenten an fünf Standorten außerhalb von Port-au-Prince.

  • Am 14. Januar 2010 entsendet Malteser International ein achtköpfiges Team über die Dominikanische Republik nach Haiti. Das Team besteht aus einem Arzt und einem Logistiker der französischen Assoziation des Malteserordens sowie zwei medizinischen Fachkräften haitianischer Herkunft der kubanischen Ordensassoziation in Miami und drei Mitgliedern des Malteser Hilfsdienstes – zwei Ärzte und ein Gesundheitsexperte. Leiter der Mission ist Malteser International Nothilfe-Koordinator Dr. Georg Nothelle.


Milot

  • Im Norden Haitis unterstützt der Malteserorden bereits seit 15 Jahren das Krankenhaus "Sacré Coeur". Schwerverletzte Überlebende des Erdbebens wurden per Helikopter zu diesem Krankenhaus geflogen und erfolgreich medizinisch versorgt.
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